Erste-Hilfe-Schulung der Höhlenrettung EST-Wien und EST-West
am 22. November 2008

 
Am Donnerstag, den 22. November 2008 fand, dankenswerterweise durch die Organisation von Renate Dvorak (EST-NK), von 18 bis 21 Uhr eine Erste-Hilfe-Schulung in der Rot-Kreuz-Zentrale in Wiener Neustadt, Grazerstraße 41, statt. Diese Schulung wurde speziell für die Höhlenretter/innen der EST-Wien und EST- West angeboten, da die EST-NK bereits im Mai 2008 eine derartige Schulung absolviert hatte.

Insgesamt nahmen 12 Höhlenretter/innen an der mehr als drei Stunden dauernden Schulung, die spezifisch auf die Höhlenrettung und ihr Umfeld abgestimmt war, teil. Wir wurden von dem äußerst fachkundigen Lehrbeauftragten des Roten Kreuzes Hrn. Reinhard Meixner betreut, der sich mit viel Geduld und Ausdauer unseren Fragen stellte. Im speziellen wurde Reanimation sowie der Umgang mit einem Defibrillator, das richtige Abnehmen eines Helmes sowie das fachgerechte Anlegen eines Stifneck (Stützkragen bzw. Halskrause), Erstversorgung, Lagerung und Transport in der Trage durchgenommen. Da die Anforderung in einer Höhle, sprich der Notfallort, mitunter andere Voraussetzungen schafft, wurden auch diesbezügliche Maßnahmen besprochen (z.B. extreme Nässe und Kälte - Lagerung).

Anschließend hatte man noch die Möglichkeit, die Leitstellen-Zentrale Wiener Neustadt bei der der Notruf 144 (bzw. 140 für Bergrettung und 02622/144 für die Höhlenrettung-Bundesnotruf) von NÖ eingeht, zu besichtigen. Hier laufen alle Daten zentral zusammen, werden übergreifend bearbeitet und auch im Einsatzfall die Höhlenrettung verständigt. Man wird am Telefon durch die kompetenten Mitarbeiter im Notfall betreut, wobei im Hintergrund unbemerkt vom Anrufer viele Dinge gleichzeitig ablaufen, die eine rasche und effiziente Hilfe gewährleisten. Von hier aus läuft auch die SMS-Alarmierung der Höhlenrettung, deshalb sollten alle Einsätze über die Leitstelle abwickelt werden. Daher der dringende Aufruf an alle Höhlenretter/innen, eventuelle Änderungen der Telefonnummern rechtzeitig beim Landeseinsatzleiter Erich Hofmann bekannt zu geben, da diese Daten regelmäßig gewartet werden, um für eine reibungslosen Alarmierung sorgen zu können.

Bericht und Fotos: Christine Hofmann

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