Aufgaben

Besondere Herausforderungen

Rettungen unter Tage sind mit Bedingungen verbunden, die klassische Rettungsdienste an ihre Grenzen bringen: Enge Passagen, tiefe Schächte, Wasserläufe, Felsstürze oder scharfe Kanten erschweren den Zugang. Gleichzeitig herrschen in Höhlen Kälte, Nässe, Dunkelheit und oft große Entfernungen bis zum Ausgang.

Diese Bedingungen verlangen höchste Konzentration, technisches Können und körperliche Ausdauer – ein größerer Einsatz kann mehrere Tage unter schwierigsten Bedingungen dauern.

Genau dafür sind wir ausgebildet – mit spezieller Ausrüstung, technischem Know-how und viel Erfahrung.

Ob Freizeit-Höhlenforschung, geführte Touren oder geologische Arbeiten – unter Tage kann es schnell zu Situationen kommen, in denen jede Minute zählt.

Zu unseren Kernaufgaben gehören:

Wir arbeiten eng mit Bergrettung, Polizei, Feuerwehr und anderen Einsatzorganisationen zusammen – denn erfolgreiche Höhlenrettung ist immer Teamarbeit.

Einsatzorganisation & Teamstärke

Für einen typischen Höhlenrettungseinsatz werden rund 30 bis 40 Einsatzkräfte benötigt, bei komplexen Lagen auch deutlich mehr. Dann arbeiten Teams aus mehreren Bundesländern und bei Bedarf aus dem Ausland zusammen. Diese enge Kooperation stellt sicher, dass ausreichend Personal und spezialisiertes Know-how vor Ort sind.

Der erste Schritt: Kameradenhilfe

Jede Rettung beginnt mit der Kameradenhilfe – der sofortigen Erstversorgung und Sicherung durch die eigene Gruppe. Dabei wird der Verletzte aus der Gefahrenzone in einen möglichst trockenen, ebenen und geschützten Bereich gebracht. Je nach Verletzung kann dieser Platz über viele Stunden hinweg der zentrale Ort für Betreuung und medizinische Stabilisierung bleiben, bevor der Abtransport erfolgt.

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